Italienisch lernen

Italienisch lernen

Wie bei allen Sprachen und deren Erlernen bzw. Beherrschung, stellt sich auch für Italienisch lernen nicht nur die Frage nach dem Wie, sondern ebenso jene nach dem Wo und Wann oder Wie oft. Dabei bieten sich Interessierten zahlreiche Möglichkeiten Italienisch zu lernen, sei es im Rahmen eines kurzen Sprachurlaubes, eines längeren Auslandsaufenthaltes in Italien oder auch vor Ort in einer der vielen privaten Sprachschulen oder auch an den Volkshochschulen oder der IHK.

Wichtig scheint vor allem zu definieren, warum und wie 'gut' man diese Sprache lernen möchte oder gar muss. Berufliche Verpflichtungen erfordern beispielsweise einen differenzierteren Wortschatz und legen womöglich mehr Gewicht auf die formale, schriftliche Korrespondenz und Kompetenz. Italienisch am Telefon oder Italienisch für den Beruf sind hier nur einige Beispiele für entsprechende Schwerpunkte.

Rein privates Interesse andererseits lässt den Lernenden und Lehrenden mannigfaltige Optionen, um Italienisch zu lernen wie auch zu lehren. So ergeben sich alleine aus der Tatsache, dass das Italienische einen historischen und nachhaltigen Einfluss auf die (klassische) Musik, die Gastronomie oder auch auf die Kunst und deren Wortschatz hatte und hat, viele Wege Vokabeln, Aussprache oder auch Hörverstehen zu trainieren - mit viel Spaß, Abwechslung und netten 'Nebenerscheinungen'. Warum also nicht einen Italienisch-Kochkurs besuchen, der neben leckeren Rezepten auch Grammatik, Wortschatz und Aussprache trainiert?

Italienisch lässt sich natürlich auch zu Hause lernen, zumindest als Ergänzung zum interaktiven Austausch mit anderen Lernenden und/oder Muttersprachlern. CD-Sprachkurse bzw. Web-Based-Trainings können praktisch und in Verbindung mit einem Laptop/Internetanschluss überall mit hingenommen werden. Das Lernszenario erfährt durch wechselndes Ambiente neue Impulse. Genauso kann es hilfreich für das Italienisch lernen sein, Gegenstände in der Wohnung bzw. im Büro anhand von Heftzetteln mit ihrem italienischen Namen zu kennzeichnen, sich italienische Einkaufslisten zu machen, italienisches Radio zu hören oder auch italienisches Fernsehprogramm zu sehen. Alles an audiovisueller Unterstützung ist hilfreich und lernfördernd, wenn es um Fremdsprachenerwerb geht.

Den größten Effekt auf Lernerfolge hat schließlich und ohne Zweifel ein Aufenthalt in Italien. Sich jeden Tag auf Italienisch verständigen bzw. verständlich machen zu müssen, appelliert nachhaltig an den ‚verborgenen‘ Wortschatz, an die Kreativität (und davon lebt Sprache ja in erster Linie) und nicht zuletzt auch an die individuelle Motivation, Italienisch so schnell und gut wie möglich zu lernen.